BIOGRAFIE
Die in Südafrika geborene Altistin Freya Apffelstaedt wird von der Presse regelmäßig für ihren reichen und warmen Stimmklang gelobt und zählt zu einer vielversprechenden Generation junger Stimmen auf internationalen Opern- und Konzertbühnen. Nach ihrer Teilnahme am renommierten Young Singers Project der Salzburger Festspiele im Sommer 2021 wurde sie in das Internationale Opernstudio des Opernhauses Zürich aufgenommen. Während ihrer zwei Jahre am IOS war sie in Rollen wie Grimgerde in Die Walküre, Sœur Mathilde in Dialogues des Carmélites sowie Amastre in Händels Serse zu hören.
Zu ihren jüngsten Engagements zählen Schwertleite in Die Walküre am Teatro alla Scala in Mailand sowie dieselbe Partie an der Wiener Staatsoper, Mrs. Quickly in Verdis Falstaff am Theater Bielefeld sowie 2. Norn und Flosshilde in Götterdämmerung an den Bühnen Bern. In der Saison 2025/26 kehrt sie ans Teatro alla Scala zurück und gibt ihr Hausdebüt an der Opéra de Monte-Carlo. Zudem ist sie erneut an der Bayerischen Staatsoper zu erleben, wo sie in der Uraufführung von Brett Deans Of One Blood mitwirkt und ihr zeitgenössisches Repertoire weiter ausbaut.
Auch im Konzertbereich ist Freya Apffelstaedt sehr gefragt. Ihr Repertoire umfasst bedeutende Oratorien von Monteverdis Vespro della Beata Vergine und den geistlichen Werken Bachs bis hin zu Kompositionen des 20. Jahrhunderts wie Luigi Nonos Il Canto sospeso. Sie hat mit renommierten Ensembles wie dem Zürcher Kammerorchester, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Konzerthausorchester Berlin und dem RSO Wien zusammengearbeitet. In der kommenden Saison wird sie erstmals mit dem Zürcher Bachchor sowie mit der Basler Münsterkantorei auftreten. Im Jahr 2024 wurde sie erneut für ein Konzert zu den Salzburger Festspielen eingeladen.
Freya Apffelstaedt ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter ein Sonderpreis beim DEBUT International Singing Competition (2020) und der 3. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang (2020). Zuletzt war sie Finalistin beim Tenor Viñas Wettbewerb in Barcelona (2023). Sie wurde durch mehrere Stipendien gefördert, unter anderem von der Bundesrepublik Deutschland und dem Internationalen Richard-Wagner-Verband. Ihre Studien absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Lars Woldt und Prof. Daniela Sindram.
Stand: 01/2026