Die in Südafrika geborene Altistin Freya Apffelstaedt zählt zu einer vielversprechenden Generation junger Sängerinnen auf den internationalen Opern- und Konzertbühnen. Nach ihrer Teilnahme am renommierten Young Singers Project der Salzburger Festspiele im Sommer 2021 wurde sie in das Internationale Opernstudio des Opernhaus Zürich aufgenommen. Während ihrer zweijährigen Zugehörigkeit zum Opernstudio war sie unter anderem als Grimgerde in Die Walküre, Sœur Mathilde in Dialogues des Carmélites sowie als Amastre in Händels Serse zu erleben.
Zu ihren jüngsten Engagements zählen Schwertleite in Die Walküre am Teatro alla Scala in Mailand sowie in derselben Partie an der Wiener Staatsoper, den Bayreuther Festspielen und der Opéra de Monte-Carlo, Mrs. Quickly in Verdis Falstaff am Theater Bielefeld, die Rollen der 2. Norn und Flosshilde in Götterdämmerung an den Bühnen Bern sowie Jane Kennedy in der Uraufführung von Brett Deans Of One Blood an der Bayerischen Staatsoper.
Highlights der Spielzeit 2026/27 sind ihr Haus- und Rollendebüt als Dryade in Ariadne auf Naxos an der La Monnaie / De Munt in Brüssel sowie ihr Haus- und Rollendebüt als 3. Dame in Mozarts Die Zauberflöte an der Deutschen Oper am Rhein.
Freya Apffelstaedt arbeitete bereits mit renommierten Ensembles wie der Basler Münsterkantorei, dem Zürcher Kammerorchester, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Konzerthausorchester Berlin und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien zusammen.
Freya Apffelstaedt ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Sie erhielt unter anderem einen Sonderpreis beim DEBUT International Singing Competition (2020) sowie den dritten Preis beim Bundeswettbewerb Gesang (2020). 2023 war sie Finalistin des Concurs Tenor Viñas in Barcelona. Darüber hinaus wurde sie durch mehrere Stipendien gefördert, darunter durch die Bundesrepublik Deutschland und den Internationalen Richard-Wagner-Verband. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Lars Woldt und Prof. Daniela Sindram.
Stand: Juni 2026